Sonntag, 15. Januar 2017

Grenzen (6/12)


Äußere und innere Grenzen. Menschen an der Front.

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“
http://rainbop.blogspot.de/2011/03/wind-des-wandels.html

Mauern aus Worten, Jägerzäunen, Bastmatten, Steinmauern, Betonmauern, Stacheldraht, Erdwällen, Menschen, Hundestaffeln, ...

Äußere Grenzen

Grenzen des Wachstums
https://www.utopia.de/blog/unterwegs/die-grenzen-des-wachstums-der-faktor

Mauern zwischen Menschen und Tieren: „Auf unserer Homepage Schlachthof transparent wollen wir mit sachlichen Informationen Scheinwerfer auf einen Bereich richten, der wie kaum ein anderer im Verborgenen liegt: abseits, am Stadtrand, hinter hohen Mauern. In diese Mauern wollen wir Fenster schlagen.“
http://rainbop.blogspot.de/2011/01/schlachthof-transparent.html

Mauern zwischen Menschen
http://rainbop.blogspot.de/2013/08/mauern-zwischen-menschen.html

Welche Fronten sehe ich?

Menschen im Militär

„Der Bund hat gemäß Art. 87a Abs. 1 Satz 1 GG den Auftrag, Streitkräfte zur Verteidigung aufzustellen („Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“). Die aus diesem Auftrag resultierenden Aufgaben und Aufträge der Bundeswehr sind konzeptionell im Weißbuch niedergeschrieben und unterliegen im selben Ausmaß einem steten Wandel, wie sich die geopolitische Sicherheitslage im Laufe der Zeit ändert. Während des Ost-West-Konflikts war die Abwehr eines Angriffs aus dem Osten Hauptaufgabe der Bundeswehr. Seit 1990 hat sich ihr Aufgabenspektrum stark verschoben: neben der klassischen Landesverteidigung ist die Teilnahme an Auslandseinsätzen im globalen Rahmen in den Vordergrund getreten. Die Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland erfolgt nach den Worten des ehemaligen Verteidigungsministers Peter Struck „nicht mehr nur in Hindelang, sondern auch am Hindukusch“.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeswehr

„Die japanische Gesellschaft steht als Kollektiv seit Jahrzehnten unter dem Eindruck des als Kaiserreich verlorenen Zweiten Weltkrieges, der für Japan durch die amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki eine traumatische Qualität gewann. Seitdem sind Gesellschaft und Politik bemüht, die nach dem Ende des Krieges eingeschlagene Orientierung des Landes zum Frieden hin fortzuführen. Aufgrund der geostrategischen Lage Japans in der Nähe zu Russland und der Volksrepublik China war und bleibt dies nur bedingt möglich, vor allem auf Kosten der Präsenz amerikanischer Großverbände. [...] Die stark pazifistische Grundhaltung der Gesellschaft kommt vor allem in der Verfassung Japans zum Ausdruck, die in elf Kapitel gegliedert ist. Das erste Kapitel enthält acht Artikel und ist dem Kaiser als Symbol der staatlichen Einheit gewidmet. Das zweite Kapitel trägt den Titel „Lossagung vom Krieg“ und umfasst ausschließlich den neunten Verfassungsartikel. Japan ist es damit verboten, ein Militär aufzustellen oder internationale Konflikte durch Gewalt zu lösen, wobei es allerdings seit etwa 2000 eine breite öffentliche Diskussion über die Möglichkeit gibt, den Artikel aus der Verfassung zu streichen.““
https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverteidigungsstreitkr%C3%A4fte

Menschen in der Polizei

Über die Polizei zwischen den Fronten hatte ich bereits in diesem Beitrag geschrieben:
http://www.utopia.de/blog/unterwegs/krieg-und-frieden

Die Polizei kann es aktuell scheinbar keiner Seite wirklich recht machen. Als Projektionsfläche müssen die Menschen in Uniform für verschiedene extrem eingestellte Gesinnungen herhalten. Ich bin beeindruckt, wie wenig sich die Polizei angesichts des Drucks provozieren lässt. Gleichzeitig kommt es immer wieder zu Ausrastern und unverhältnismäßigem Gewalteinsatz. Ich erachte es als eine Errungenschaft des demokratischen Rechtsstaates, dass hier immer wieder kritisch nachgefragt und berichtet wird.

Menschen in sozialen Berufen

Sie stellen sich den menschlichen Abgründen von Angesicht zu Angesicht. Überstunden und Nachtschichten gehören oft dazu.

Innere Grenzen

Wie reagiere ich auf äußere Begrenzungen? Kann ich mich darauf einlasen? Kann ich Wege finden, spielerisch damit umzugehen?
http://rainbop.blogspot.de/2015/07/boukje-schweigman-wiek_14.html

Aus allen Reaktionen, die ich bekomme, kann ich etwas über mich selbst lernen. Was kann ich alles in mir finden? Wann glaube ich, mich verteidigen zu müssen? Warum?

DOTA - Grenzen (live Session)
https://www.youtube.com/watch?v=txanYnZgsWI&list=PLN-ZVQ9Hc8I6Sxm2QM_7oR5d8MFuazOe1

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Bild: 2015-08 in Sieben Linden 

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Hals- und Beinbruch

Die Redewendung Hals- und Beinbruch stellt eine Verballhornung eines ursprünglich jiddischen Ausdrucks dar und bedeutet eigentlich Viel Glück als Wunsch an jemanden, dem eine Prüfung oder eine nicht leicht zu bewältigende Aufgabe bevorsteht.

Die jiddische Form „hatslokhe u brokhe“ des als Glück- und Segenswunsch (besonders bei Geschäftsabschlüssen) benutzten Ausdrucks mit der Bedeutung „Erfolg (Glück) und Segen“ leitet sich von „hazlacha uwracha“ (IPA: [hatsla'xa uvra'xa], hebräisch הצלחה וברכה) aus dem Hebräischen ab – von lehazliach (IPA: [lehats'liax]) = „gelingen lassen“ und lewarech (IPA: [leva'rex]) = „segnen“. Möglicherweise wurden diese Worte von deutschsprachigen Zuhörern als Hals- und Beinbruch verstanden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hals-_und_Beinbruch
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Hebr%C3%A4ischen_und_Jiddischen

Freitag, 13. Januar 2017

Tania Saleh: The new generation

L’Jilou L’Jadidou - The new generation   
Tania Saleh / Issam Hajali
https://www.youtube.com/watch?v=PZOVZKTVEMw
http://www.taniasaleh.com/public/files/pdf/Remastered.pdf

Natur (5/12)


Natur und Mensch. Mensch und Natur. 
Amazonien Panorama von Yadegar Asisi im Panometer Leipzig: „In AMAZONIEN gehen die Betrachter auf Erkundungstour in die südamerikanischen Tropen. Zuerst sieht man nur Grün, doch nach und nach entdeckt man im über 30m x 100m großen Rundbild die faszinierende Artenvielfalt.

Yadegar Asisi hat einen fiktiven Ort geschaffen, der die verschiedensten geologischen Formationen des Regenwalds in ihrer Komplexität vereint: Vom Betrachterturm in sechs Metern Höhe erschließen sich so z.B. Lichtungen und Gewässer, Baumriesen oder ein weites Tal. Mit dem Fernglas lassen sich unzählige Tiere und Pflanzen entdecken. Mit allen Sinnen wird auch die geheimnisvolle Nacht der Tropen erfahrbar, denn eine Tag- und Nachtsimulation und die eigens von Eric Babak komponierte Musik und Geräuschkulisse runden das Panorama-Erlebnis ab.“
http://www.asisi.de/de/panoramen/amazonia.html

Im Anschluss an die Ausstellung kaufte ich mir 2012 einen Bildband über den Regenwald. Dem Buch ist eine CD beigefügt mit akustischen Impressionen. Wieder zuhause legte ich die CD in den CD-Spieler, setzte mich aufs Sofa und begann, in dem Buch zu blättern. Üppige Vielfalt ... wunderschöne, bizarre Geschöpfe … Überleben ... Räuber ... Waffen & Rüstung ... Täuschung ... Kreisläufe ... Beziehungen ... Leben und Tod sind hier sehr dicht beieinander. Mangel inmitten des Reichtums: Auf der Suche nach Licht und Nährstoffen entwickeln die Organismen verschiedene Strategien. Es gibt die Strategie des Verdrängens von Konkurrenten. Und es gibt die Strategie der Kooperation. Die Strategien existieren nebeneinander.
http://www.dorlingkindersley.de/titel-0-0/regenwald-294/
http://www.thomasmarent.com/de/buecher

Angesichts meines großen Interesses an Nachhaltigkeit wurde mir empfohlen, dass ich mir den Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ mal anschauen solle, was ich dann vor ein paar Monaten auch tat. In meiner Wahrnehmung hat er ein paar Schwächen: Die Verbindung zu anderen Lebewesen wird auf materieller Ebene hergestellt. Um die Verbindung herstellen zu können, wird der Wille des tierartigen Wesens zunächst gebrochen. Zum Schluss gibt es einen blutigen Kampf, in dem die Stärke siegt. Es ist ein männliches, weißes Wesen, dass die Wende bringt. Gleichzeitig sensibilisiert der Film für das Wunder der Schöpfung. Als einer der erfolgreichsten Filme weltweit scheint er die Menschen anzusprechen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_%E2%80%93_Aufbruch_nach_Pandora

Seit meiner frühen Jugend habe ich Pflanzen um mich herum, die ich hege und pflege. Seit letztem Jahr steht eine Wurmkiste in unserer Küche. Die Würmer zersetzen zusammen mit anderen Organismen die Pflanzenreste aus der Küche. Der Kompost riecht angenehm. Er gibt Wärme ab. Es ist spannend, die Veränderungen zu beobachten.

Bäume werden aus verschiedenen Gründen gefällt. Die Papierindustrie hat Interesse an dem Zellstoff. Aus Bäumen werden Bücher. Drei Bücher von drei Frauen möchte ich hier besonders hervorheben. Sie sensibilisieren für den Erhalt von Bäumen und Wäldern.

Julia Butterfly Hill - Die Botschaft der Baumfrau
http://rainbop.blogspot.de/2010/09/julia-butterfly-hill.html
http://rainbop.blogspot.de/2010/10/take-action.html

Wangari Maathai – Afrika, mein Leben
http://rainbop.blogspot.de/2009/02/wangari-maathai.html

Jane Goodall - Mein Leben für Tiere und Natur
http://rainbop.blogspot.de/2010/09/jane-goodall.html

Zurück nach Deutschland: „Das Erntedankfest gilt als eines der ältesten Feste überhaupt. Es steht in einer Reihe anderer Feste, als Teil des agrarischen Zyklus wie etwa Aussaat, erste Ernte, Nachreife. Man muss dabei bedenken, dass von Antike bis Früher Neuzeit die harte Arbeit auf dem Feld für ca. 80 Prozent der Menschen Alltag war. Die Bevölkerung war von der Ernte abhängig und kam nur mit ihr durch den Winter. Aus diesem Grund dankten sie Gott am Ende der Erntezeit für die gediehenen Feldfrüchte. Noch heute zeigt uns dieses Fest, dass das „tägliche Brot“ hart erarbeitet werden muss und nicht als „alltäglich“ angesehen werden kann.“
http://www.brauchwiki.de/Erntedankfest

Die konventionelle Landwirtschaft ist hierzulande inzwischen stark industrialisiert. Wenn der Boden nicht mehr so fruchtbar ist, wie er es mal war, so wird eben Dünger drauf gekippt. Wenn andere Lebewesen teilhaben wohlen, werden sie durch Pestizide und Insektizide getötet. Immer wieder gibt es Lebewesen, die resistent gegen das Gift werden und so werden neue, stärkere Gifte entwickelt. Vermeintlicher Reichtum durch den Einsatz von Technik. Die Menschen wissen oft nicht, wo ihre Nahrungsmittel herkommen. Sie sind von der Erde entkoppelt.

Multimilliardär Elon Musk will mit seiner Firma SpaceX den Mars kolonialisieren.
http://www.spacex.com/mars

Die Welt steht Kopf.

Für Geschäftsentscheidungen wird zunächst nach der Wirtschaftlichkeit gefragt. Erst danach kommen Fragen, wie es den Menschen an den Produktionsorten geht. Zum Schluss wird vielleicht nach dem Einfluss auf die Ökosysteme gefragt. Vielleicht auch nicht.

Was wird alles möglich, wenn wir die Reihenfolge wieder umkehren? Wenn wir als erstes dafür sorgen, dass die vorhandenen Ökosysteme geschützt werden. Wenn wir dann in uns Menschen investieren. Wenn die Menschen in Symbiose mit der Natur ein Vielfaches an Ertrag erwirtschaften. Wenn die volle Schöpfungskraft sich entfalten kann. Wenn das Gemeinwohl zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird. Ja, was wird dann alles möglich?
https://www.ecogood.org/

Es liegt in unserer Hand, was wir aus den Möglichkeiten machen, die uns zur Verfügung stehen.

Rokia Traoré - kèlè mandi
https://www.youtube.com/watch?v=outRT0lgJVs&index=40&list=PLN-ZVQ9Hc8I6Sxm2QM_7oR5d8MFuazOe1


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Bild: 2006-11 in Vietnam ("dangerous area") 

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Sonntag, 8. Januar 2017

Humor (4/12)


Humor oder Beleidigung? Meinungsfreiheit mit und ohne Grenzen 

Konstruktiver Humor

Zitat Anfang. 480 v. Chr. droht Xerxes I. den Griechen bei den Thermopylen: „Ich habe so viele Bogenschützen, dass ihre Pfeile die Sonne verdunkeln werden!“ König Leonidas von Sparta lässt der Überlieferung nach antworten: „Umso besser – dann kämpfen wir im Schatten!“

Im Gegensatz zur Abwertung anderer in der Ironie, im Spott oder im Zynismus macht Leonidas diese humorvolle Bemerkung (auch) über sich selbst: Er stirbt sogar noch vor seinen Kriegern in jener Schlacht. Wichtig ist: Leonidas denkt als Betroffener, nicht als Besserwisser. Dieser Humor und Selbstironie scheinen nahe Verwandte zu sein, unterscheiden sich aber vielleicht darin, dass Humor an ein größeres Publikum adressiert ist. Im Gegensatz zu anderen Formen des Lachens stiftet Humor Gemeinschaft – Ironie, Spott und Zynismus dagegen sind Denkformen der Dekonstruktion und sozialen Eskalation, die nur über den Umweg sozialer Kämpfe integrieren. „Lieber einen Freund verlieren als einen Witz!“ – dieses auf Quintilian zurückgehende Motto mag manches Lachen meinen, aber eben keinen Humor. Zitat Ende
https://de.wikipedia.org/wiki/Humor

Wenn ich Ansichten anderer über mich nicht persönlich nehme und wenn ich nichts von dem anderen will, bin ich klar im Vorteil ...

Badesalz - Hessie James („Dem fließt ja Blut aus den Ohren...“)
https://www.youtube.com/watch?v=akfz5Fw-pZI

Destruktiver Humor

Es gibt Beispiele von Humor, der scheinbar auf Kosten anderer Menschen geht. Manchmal verstehen die Menschen, über die die Witze gemacht werden, keinen Spaß und versuchen, es zurückzuzahlen ...

Mobbing und das Attentat von Winnenden:
http://rainbop.blogspot.de/2009/03/tater-und-opfer.html

Beleidigung und Bußgeld: "Du Mädchen!" (zu einem Polizisten) 200€, Stinkefinger zeigen 4.000€
https://www.bussgeldkatalog.org/beleidigung-im-strassenverkehr/

Sexismus und Stereotype:
http://www.utopia.de/gruppen/kleidung-fashion-77/diskussion/sexismus-beim-otto-versand-204733

Aarun Gandhi schreibt im Vorwort zu Marshall Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation" (zitiert von Berthild Lorenz):

Zitat Anfang

Unter viele Dingen lernte ich von meinem Großvater, die Gewaltlosigkeit in ihrer Tiefe und Breite zu verstehen und anzuerkennen, dass wir alle gewalttätig sind und dass es darum geht, unsere Einstellungen grundlegend zu ändern.

Wir sehen unsere eigenen Gewalttätigkeit oft nicht, weil wir sie ignorieren. Wir halten uns nicht für gewalttätig, weil wir uns unter Gewalt einen Kampf, einen Mord, eine Schlägerei und Kriege vorstellen – alles Dinge, die „normale“ Menschen „normalerweise“ nicht tun.

Mein Großvater ließ mich einen Stammbaum der Gewalttätigkeit zeichnen, der genauso, wie ein Familien-Stammbaum aufgebaut war. Sein Argument dafür war, dass ich zu einer besseren Wertschätzung der Gewaltlosigkeit kommen könnte, wenn ich die Gewalt, die in der Welt existiert, wahrnehme und verstehe. Jeden Abend half er mir, die Geschehnisse des Tages zu analysieren – alles, was ich erlebt oder gelesen hatte, was ich gesehen oder anderen angetan hatte.

Das wurde dann in den Baum eingetragen, entweder unter „körperlich“ (wenn es sich um körperliche Gewalt handelte) oder unter „passiv“ (wenn es eher eine emotionale Verletzung war).

Innerhalb weniger Monate war eine Wand in meinem Zimmer bedeckt mit Handlungen „passiver“ Gewalt, die mein Großvater als heimtückischer erachtete als „Körperliche“ Gewalt. Er erklärte dann, dass passive Gewalt letztendlich Ärger im Opfer erzeugt, das daraufhin gewalttätig reagiert, sei es als Individuum oder in einer Gruppe. Mit anderen Worten: Es ist die passive Gewalt, die Öl in das Feuer der körperlichen Gewalt gießt.

Weil wir diesen Zusammenhang nicht verstehen oder ihn nicht anerkennen, tragen alle unsere Friedensbemühungen entweder keine Früchte, oder sind von kurzer Dauer. Wie können wir ein Feuer löschen, wenn wir nicht zuerst die Ölleitung kappen, die das Inferno entzündete?

Zitat Ende

Meinungsfreiheit: Konstruktiver Umgang mit destruktivem Humor

Byron Katie sagt „Niemand kann mich verletzen – das ist mein Job.“ Nach der Bearbeitung einiger Arbeitsblätter konnte ich den Wahrheitsgehalt dieser Aussage für mich entdecken. Mich kann nur dann jemand beleidigen, wenn ich das, was die Person sagt, selbst glaube. Und gleichzeitig entscheide ich in jedem Moment, wie liebevoll ich anderen Menschen begegnen will. Will ich Harmonie/Frieden oder will ich Konfrontation/Krieg?

Das macht auch der wundervolle Kurzfilm Butterfly Circus deutlich, den ich bereits im Beitrag Leben verlinkt hatte.
http://thebutterflycircus.com/short-film/

The Muppet Show - Sax and Violence
https://www.youtube.com/watch?v=CgfZVNv6w2E&list=PLN-ZVQ9Hc8I6Sxm2QM_7oR5d8MFuazOe1

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Bild: Hans Teeuwen en de "Meiden van Halal"
https://rainbop.blogspot.de/2016/01/hans-teeuwen-en-de-meiden-van-halal.html

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Samstag, 7. Januar 2017

Leben (3/12)


Behinderung als Aufgabe: Sich aus geistigen Fesseln lösen

Inwieweit behindere ich mich selbst durch das, was ich glaube?
http://thebutterflycircus.com/short-film/

Das, was Nick Vujicic aus seinem Leben macht, beeindruckt mich zutiefst. Er „kam ohne Arme und Beine zur Welt. Nur ein kleiner Fuß mit zwei Zehen ist am Ansatz des linken Oberschenkels vorhanden. […] Die Eltern förderten den bis auf die körperlichen Fehlbildungen gesunden Sohn, um ihm ein weitgehend selbstständiges Leben zu ermöglichen. […] Vujicic berichtet in Interviews und in Vorträgen, er habe in seinem Leben aufgrund seiner Behinderung lange Zeit keinen Sinn und keine Hoffnung für sich gesehen. Das habe sich erst geändert, als er seine Behinderung nicht mehr als Strafe, sondern als Herausforderung und Auftrag Gottes begriffen habe. Er habe den Sinn seines Lebens schließlich darin gefunden, Menschen von der Liebe Gottes zu berichten und sie darin zu bestärken, ihre Träume zu erfüllen. […] Am 12. Februar 2012 heiratete er seine Verlobte Kanae Miyahara. Das Paar hat zwei Söhne.“
http://rainbop.blogspot.de/2014/04/nick-vujicic-life-without-limbs.html

Was ist nach einer Querschnittslähmung möglich? „1981 hatte Clemens Kuby einen Unfall, bei dem er aus 15 Meter Höhe von seinem Hausdach auf Asphalt gefallen war und sich dabei den 2. Lendenwirbel zerschmettert hatte. Er war dadurch querschnittsgelähmt. [...] Es dauerte [ein paar] Monate, bis er alles, was unterhalb des Nabels innerlich und äußerlich quasi tot war wieder reaktiviert hatte und auf zwei Beinen die Klinik verlassen konnte. Heute ist der L2-Wirbel zwar immer noch zerschmettert und Clemens Kuby fehlt am rechten Bein die normale Sensibilität, aber er kann kurzfristig sogar Schweres heben und relativ schmerzfrei seinen Rücken reduziert beanspruchen. Die gelegentlich auftauchenden Schmerzen dienen ihm als Seismograph für authentisches Verhalten und sind ihm daher sehr wertvoll.“
http://www.clemenskuby.de/index.php?article_id=38

Wie ist es, wenn ich nichts (mehr) sehen kann? „In völlig abgedunkelten Räumen führen blinde Menschen das Publikum in kleinen Gruppen durch eine Ausstellung. Aus Düften, Wind, Temperaturen, Tönen und Texturen wird ein Park, eine Stadt oder eine Bar gestaltet. Alltagssituationen, die in unsichtbarer Form eine völlig neue Erlebnisqualität erhalten. Ein Rollentausch findet statt: Sehende Menschen werden herausgelöst aus sozialer Routine und gewohnter Rezeption. Blinde Menschen sichern Orientierung und Mobilität und werden zu Botschaftern einer Kultur ohne Bilder.“
https://www.dialog-im-dunkeln.de/
http://dialogmuseum.de/dialog-im-dunkeln/

Was höre ich, wenn ich das Bild ausschalte?
https://www.youtube.com/watch?v=RxPZh4AnWyk&list=PLN-ZVQ9Hc8I6Sxm2QM_7oR5d8MFuazOe1

Klaus Hoffmann - Blinde Katharina
https://www.youtube.com/watch?v=t6oI7XYb-X8

Wie ist es, wenn jemand mehr Details sehen kann als andere? „Bei Stephen Wiltshire , auch „die lebende Kamera“ genannt, wurde im Alter von drei Jahren Autismus diagnostiziert. Im Alter von vier Jahren wurde Stephen an die Queensmill School in London geschickt, wo durch Zufall seine Leidenschaft für das Zeichnen entdeckt wurde. Seine Zeichnungen dienten ihm als Ventil zur Entlastung von angestauten inneren Spannungen, die sich bis dahin meist in unkontrollierter und unartikulierter Weise Bahn brachen. Sie verbesserten in ungeahnter Weise seine Fähigkeit zur Kommunikation mit anderen Menschen und wurden für ihn zu einem begehbaren „Weg in die Welt der anderen“.“
http://rainbop.blogspot.de/2016/01/stephen-wiltshire-die-lebende-kamera.html

Wie ist es, wenn andere über Behinderung berichten? „Medien schaffen Wirklichkeit. Journalistinnen und Journalisten wissen das und bedienen sich leider dennoch häufig einseitiger Sprachbilder, Floskeln und Klischees. Formulierungen wie „an den Rollstuhl gefesselt“ oder „leidet an“ lassen negative Bilder im Kopf entstehen, die das öffentliche Bild behinderter Menschen prägen. Für sie heißt das, dass sie oft nur als Leidende, Opfer oder Helden wahrgenommen werden. Andere Lebensbereiche rücken in den Hintergrund, zugunsten von „Schubladen“, in die das Leben vieler behinderter Menschen nicht hinein passt. Statt ausgewogen zu informieren, festigen die „Leidmedien“, wie wir sie nennen, das verbreitete Bild von Behinderung: Das schwere Schicksal, das überwunden werden muss – obwohl viele Menschen gerne leben, gerade auch mit ihrer Behinderung.“
http://leidmedien.de/

Inklusion - "Nelly" - Kinderlied zum Thema Behinderung und Toleranz
https://www.youtube.com/watch?v=FeODzRS_evs

Wo fängt Behinderung an? Wenn ich alle Sinne und alle Gliedmaßen zur Verfügung habe, bin ich mir manchmal nicht bewusst, wie groß das Geschenk des Lebens ist. Ich sehe nicht, was es alles zu sehen gibt. Ich höre nicht, was es alles zu hören gibt. Ich spüre nicht, was es alles zu spüren gibt.

Nina Simone - Ain't Got No, I Got Life
https://www.youtube.com/watch?v=L5jI9I03q8E

Inwieweit nutze ich die Freiheitsgrade, die mir mein Körper und mein Geist zur Verfügung stellen? Mit welchen Gedanken behindere ich mich? Bin ich bereit, einschränkende Gedanken zu hinterfragen und ihnen die Macht zu nehmen?

Mercedes Sosa – Gracias a la vida
https://www.youtube.com/watch?v=WyOJ-A5iv5I

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Bild: 2008-08 in de Waddenzee (NL) 

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Freitag, 6. Januar 2017

Gesundheit (2/12)


Rechtzeitig zum Dreikönigstag erscheint ein Artikel über ein neues Organ: Das Gekröse. 
Wissenschaftler lokalisieren das "neue" Organ im Magen-Darm-Trakt: http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/neues-menschliches-organ-entdeckt-was-ist-ein-mesenterium-aid-1.6502667

Gerade habe ich mich mehrmals übergeben. Und das obwohl ich die letzten Tage kaum etwas gegessen habe. Es arbeitet in mir und im Magen-Darm-Bereich gluckert und grummelt es schon eine Weile. Wenn etwas den Körper verlassen soll, dann findet der Körper immer einen Weg, wie es rauskommt: Kotze, Kacke, Pupsgase, Pipi, Mitesser, Rotz, Ohrenschmalz, Geschlechtsflüssigkeiten, Eiter, Blut, Schweiß, Tränen - und bei Frauen gelegentlich auch Babies. Wenn ich das gerade nicht will oder es unpassend finde, ist das dem Körper vollkommen egal. Was raus muss, kommt auch raus. Darauf ist Verlass. Der Körper kennt da keine Kompromisse. Maximal kann ich es noch für einen kurzen Moment zurückhalten. Der Körper entscheidet, wann dieser Moment vorbei ist.

Hazes - Bloed, Zweet & Tranen
https://www.youtube.com/watch?v=5leVQeK_3Ws&list=PLN-ZVQ9Hc8I6Sxm2QM_7oR5d8MFuazOe1

Die Art der heutigen Kotzattacke ist mir nicht unbekannt. 2001 hatte ich einen heftigen Magen-Darm-Infekt. Er traf mich wie ein Schlag. Mitten in der Nacht boxte es mich wach und ich schaffte es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette. Es kam so viel raus, oben und unten, dass ich völlig dehydrierte. In der Apotheke wurde mir schummrig und kurz vorm Umfallen brachte mich die Apothekerin in einen Nebenraum, wo ich zu mir kommen konnte. Später gab es eine Elektroylt-Infusion über den Tropf. Ja, das war heftig. Danach kam es noch 3 oder 4 Mal in immer schwächerer Form. Immer deutlicher nahm ich Zusammenhänge wahr mit meinem gerade aktuellen Verhalten und meinen Gedanken dazu. Ein Anlass für Kotz-Durchfälle war z.B. Karneval. Inzwischen bleibe ich Karneval gesund. Letztes Jahr konnte ich über mehrere Tage verteilt in Summe 48 Stunden feiern. Inzwischen kenne ich meine Bedürfnisse im Karneval. Ich weiß, was zu tun ist und auf was ich achten muss, damit ich gesund bleibe. Ganz banal trinke ich immer wieder viel Wasser zwischen den Kölsch. Und ich esse wenig. Ich habe schlichtweg keinen Hunger und stopfe dann auch nichts in mich rein.

Der heutige Kotzanfall hat mich nicht eiskalt überrascht. Er fühlt sich sehr stimmig an. Seit Silvester bin ich wieder in einem ganz speziellen Prozess. Ich schlafe nur sehr wenig und immer wieder werde ich wach, weil Texte nach draußen drängen, die ich dann direkt aufschreibe oder einzelne Stichworte zumindest kurz notiere. Ich denke nicht darüber nach, was ich schreibe. Ich schreibe einfach. Seit längerem habe ich Schnupfen und Husten. Der Husten steigerte sich heute dann schließlich in den Kotzanfall. Und ich konnte ihn begrüßen! Dieser Anfall bringt mich zurück auf die Erde, in meinen Körper.

Meine Kollegen konnten die letzten drei Tage kaum etwas mit mir anfangen, weil ich ständig aufgeregt ungewöhnliche Dinge tat. Ich war überdreht, auf körpereigenen Drogen. Dann gab es eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit meinem Arbeitgeber. Und dann kam der Husten zurück. Als der Husten schließlich ins Kotzen überging, gab ich mich dem hin. Ja, ich will in meinem Körper ankommen. Und jetzt kommt etwas ganz Besonderes: die Kotze stinkt nicht! Der Eimer mit der Kotze steht neben mir und sie ist geruchlos. Das habe ich noch nie zuvor erlebt!

Ihr Lieben, ich möchte Euch alle einladen, auf Euren Körper zu hören. Er spricht eine eindeutige Sprache und wenn wir uns auf ihn einlassen, dann ist immer klar, was zu tun ist. Es lohnt sich, den Widerstand aufzugeben. Ich bin fasziniert, wie Husten und Schnupfen kommen und gehen. Je nachdem, was ich gerade denke! Ja, ich erkenne einen Zusammenhang zwischen meinen Gedanken und den Reaktionen meines Körpers. Jetzt gerade schreibe ich diesen Beitrag vollkommen beschwerdefrei. Ich bin im Hier und Jetzt und ich lasse laufen, was gerade in die Tastatur fließen will.

Den Kontakt zu meinem Körper nahm ich das erste Mal bei den Chorproben eines wundervollen Projektes auf. Dieser Chor war ganz besonders. Das Projekt machte etwas mit uns und mit den Zuschauern unserer Auftritte. Im Publikum flossen schon mal Tränen. In den Chorproben sowieso.
http://www.nicole-nagel.de/avenbachtale_chor/index.html

Die Chorleiterin beendete das Projekt 2010 und wandte sich neuen Projekten zu. Unter anderem eröffnete sie eine Rolfing-Praxis.
http://www.rolfing-stimme.de/rolfing_was1.html

Zurück zum Anfang: Das neue Organ soll jetzt erforscht werden. Ich vermute, dass dazu auch wieder Experimente an Tieren durchgeführt werden. Am 7. Dezember 2016 war Jane Goodall in Tübingen und sprach über Tierversuche und deren Unsinn.
https://www.youtube.com/watch?v=dTkVH9jZHlc

Ich wünsche uns allen den Mut und das Vertrauen, sich mit den Gedanken auseinanderzusetzen, die wir in den Zeiten körperlicher Beschwerden haben. Was passiert da gerade in mir? Bin ich bei mir? Bin ich in meinem Körper? Bin ich mit mir verbunden? Was denke ich über meinen Körper?

Eine Einladung an alle: zieht mal Eure Schuhe aus, legt mal Eure Brillen ab, nehmt mal die Hörgeräte aus den Ohren und beobachtet was passiert. Wenn Ihr nach kurzer Zeit merkt, dass Ihr Euch unwohl fühlt, nehmt die Hilfe der Gegenstände ruhig wieder an. Egal, wie lang Ihr es aushaltet: Damit habt Ihr den ersten Schritt gemacht, in unmittelbaren Kontakt mit Eurem Körper zu gehen.

2013 zog ich zum ersten Mal bewusst meine Schuhe aus:
http://bodenkontakt.blogspot.de/

2013 legte ich zum ersten Mal bewusst meine Brille ab:
http://zentrales-sehen.blogspot.de/

Und das Experiment geht weiter. Ich bin gerade völlig entspannt. Der Stress ist abgebaut. Ich bin im Frieden. In dem Sinne wünsche ich uns allen fröhliches Pinkeln, Kacken, Pupsen etc. im neuen Jahr! Entspannung bei der Selbstreinigung des Körpers und schon ist alles im Fluss...

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Geburt (12/12)

Bild: 2010-12 in Köln 

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Montag, 2. Januar 2017

Zeitenwende

Der Abschied vom alten Jahr wurde in vielen Großstädten Europas von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Was bringt uns das neue Jahr?

Das neue Jahr hat mit einem Attentat in Istanbul begonnen. Bei einer Silvesterfeier wurden mindestens 39 Menschen erschossen, viele weitere wurden schwer verletzt. Die amtliche Sprachregelung sei: "Beim Terrorangriff auf das ‚Reina’ ist ein Polizist, der an der Tür Wache stand, als Märtyrer gefallen; 38 weitere Menschen kamen ums Leben." Für die Regierung stünden Menschen, die auf einer Silvesterfeier in einer Diskothek ermordet wurden, nicht auf derselben Stufe wie andere Terroropfer.
Das schreibt zumindest die Welt.

Bei einem Blick zurück ist mir etwas aufgefallen...

1933 Machtergreifung der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler im Deutschen Reich.
... 28 Jahre später ...
1961 Bau der Berliner Mauer, die die Deutsche Teilung endgültig zementiert.
... 28 Jahre später ...
1989 Fall der Berliner Mauer. Ende des Kalten Krieges.
... 28 Jahre später ...
2017 ... die Ereignisse, die wir gemeinsam erschaffen ...

Mein Traum:
Frauen stehen weltweit auf und kommen in ihre Kraft,
die die Kraft der Männer ausgleicht und ergänzt.
Yin und Yang in Balance.
Gleichberechtigung auf Augenhöhe.

Menschen kommen zusammen und erkennen, dass sie gemeinsam in ihrer Vielfalt stark sind.
So stark, dass uns die letzten Regenwälder dieser Erde erhalten bleiben.
Und Wüsten wieder grün werden.
Es ist alles da.

Wir brauchen nur zusammenfinden.
Und den Mut haben, den eigenen Ängsten in die Augen zu sehen.


Für ein glückliches Leben in Frieden auf dieser Erde!
Das wünsche ich uns allen.

http://rainbop.blogspot.de/2016/12/prayer-of-mothers.html

Zeitenwende (1/12)



Der Abschied vom alten Jahr wurde in vielen Großstädten Europas von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Was bringt uns das neue Jahr? 

Das neue Jahr hat mit einem Attentat in Istanbul begonnen. Bei einer Silvesterfeier wurden mindestens 39 Menschen erschossen, viele weitere wurden schwer verletzt. Die amtliche Sprachregelung sei: "Beim Terrorangriff auf das ‚Reina’ ist ein Polizist, der an der Tür Wache stand, als Märtyrer gefallen; 38 weitere Menschen kamen ums Leben." Für die Regierung stünden Menschen, die auf einer Silvesterfeier in einer Diskothek ermordet wurden, nicht auf derselben Stufe wie andere Terroropfer.
Das schreibt zumindest die Welt.

Bei einem Blick zurück ist mir etwas aufgefallen...

1933 Machtergreifung der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler im Deutschen Reich.
... 28 Jahre später ...
1961 Bau der Berliner Mauer, die die Deutsche Teilung endgültig zementiert.
... 28 Jahre später ...
1989 Fall der Berliner Mauer. Ende des Kalten Krieges.
... 28 Jahre später ...
2017 ... die Ereignisse, die wir gemeinsam erschaffen ...

Mein Traum:
Frauen stehen weltweit auf und kommen in ihre Kraft,
die die Kraft der Männer ausgleicht und ergänzt.
Yin und Yang in Balance.
Gleichberechtigung auf Augenhöhe.

Menschen kommen zusammen und erkennen, dass sie gemeinsam in ihrer Vielfalt stark sind.
So stark, dass uns die letzten Regenwälder dieser Erde erhalten bleiben.
Und Wüsten wieder grün werden.
Es ist alles da.

Wir brauchen nur zusammenfinden.
Und den Mut haben, den eigenen Ängsten in die Augen zu sehen.



Für ein glückliches Leben in Frieden auf dieser Erde!
Das wünsche ich uns allen.

Prayer Of The Mothers - Lyrics & Chords:
http://www.yaeldeckelbaum.com/en/112/59

"Women Wage Peace works to bring about a viable peace agreement."
http://womenwagepeace.org.il/en/

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Alle Beiträge zu Silvester 2016/2017:
Zeitenwende (1/12)
Gesundheit (2/12)
Leben (3/12)
Humor (4/12)
Natur (5/12)
Grenzen (6/12)
Internet (7/12)
Musik (8/12)
Liebe (9/12)
Meine Mutter (10/12)
Mein Vater (11/12)
Geburt (12/12)

Bild: 2016-07 in Sieben Linden 

Kommentare (27) 

Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsfeiern in Europa: Silvester unter Polizeischutz

31.12.2016 22:54 Uhr
Bei den Silvesterfeiern in Berlin und Köln ist es bislang nur zu kleineren Zwischenfällen gekommen. Am Kölner Hauptbahnhof sind der Polizei rund 1000 Personen aufgefallen, die nun kontrolliert werden. Dort wie in vielen anderen europäischen Städten sind zahlreiche Sicherheitskräfte im Einsatz.

Weiterlesen:
https://www.tagesschau.de/inland/silvesterfeiern-europa-103.html

1. Januar 2017 | 07.57 Uhr
Vor einem Jahr sendete Köln ein katastrophales Bild in die Welt, das die Diskussion um Flüchtlinge bis heute prägt. Welches Bild gab die Stadt Silvester 2016 ab? Eine Annäherung.

Weiterlesen:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/normal-war-das-nicht-aid-1.6496766

Sonntag, 01. Januar 2017
Die Polizei in Köln will mit Personenkontrollen Sicherheit schaffen. Wer wie stark kontrolliert wird, entscheidet sich offensichtlich nach der Hautfarbe.

Weiterlesen:
http://www.n-tv.de/politik/Wer-feiern-darf-und-wer-nicht-article19445146.html

| 19.01 Uhr
Die Kölner Polizei hat in der Silvesternacht eine Nachricht auf Twitter veröffentlicht – und wird nun für die Wortwahl kritisiert: Die Beamten verwendeten den Begriff "Nafri" für Nordafrikaner. Der Polizeipräsident ist in der Defensive.

Weiterlesen:
http://www.rp-online.de/nrw/panorama/koeln-polizei-wird-fuer-nafri-aeusserung-auf-twitter-kritisiert-aid-1.6498047

Gemischte Stimmen auf Twitter: