Im Juli 2012 gewann Sarayaku nach 10 Jahren seinen Rechtsstreit gegen den ecuadorianischen Staat: Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt in seinem Urteil die Verantwortung des Staates für die Verletzung der Rechte der Kichwa. Sie erhalten eine Entschädigung, der Sprengstoff auf ihrem Land muss geräumt werden. Der Gerichtshof bekräftigt das Recht der Kichwa auf selbstbestimmte Entwicklung.
Sarayacu (Kichwa Sarayaku) ist eine Kichwa-Ortschaft am Río Bobonaza im ecuadorianischen Teil Amazoniens und hat ungefähr 1.200 kichwasprachige Einwohner. https://de.wikipedia.org/wiki/Sarayacu
Die Enawenê-Nawê sind ein kleines Volk im Amazonasgebiet, (Mato Grosso, Brasilien), das vom Fischen und Sammeln lebt. Sie wurden erstmals 1974 durch Vicente Cañas kontaktiert und leben noch sehr isoliert.[...] Seit mehreren Jahrzehnten dringen immer wieder Kautschukzapfer, Diamantenspekulanten, Viehzüchter und seit kurzem Sojabauern in das Land der Enawenê-Nawê ein. Die André-Maggi-Gruppe, die größte Sojafirma weltweit, hat 1997 ohne Berechtigung eine Straße auf ihrem Land gebaut. Sie wurde nachher von einem Bundesanwalt geschlossen. Die Enawenê Nawê kämpfen dafür, dass ihr Land nicht weiter zerstört wird. Ein weiteres großes Problem, dem die Menschen nun gegenüberstehen, ist der Bau von bis zu 80 Dämmen, die von der Regierung des Bundesstaates Mato Grosso geplant wurden. Diese sollen im Land der Enawenê-Nawê gebaut werden. Da sie kein Fleisch essen und Fisch ihre Hauptnahrungsquelle ist, sehen sie nun ihre Lebensgrundlage durch den Bau der Dämme gefährdet. https://de.wikipedia.org/wiki/Enawen%C3%AA-Naw%C3%AA
The Mato Grosso mega farm is a fully operation soy, corn, cotton farm
with 69,000 acres of active farmland with full infrastructure in place.
The property consists of a total of 165,000 acres, 90,000 acres of
forestland, 15,000 acres bush land that could eventually be high quality
pasture of farmland. The farm also contains silos, grain warehouses
with a replacement value of USD 30 million dollars. All permits are in
place – including GPS title – plus infrastructure, which also includes
workers housing a main house and offices.
Results – expected return on investment 7%.
Manager or farmer available if needed. A Brazilian company owned and
operated by an experienced American expert in Brazilian property
management.
Wales (walisisch Cymru Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i, altkymrisch Cymry, aus *Kom-brogi „Landsleute“, deutsch Walisien oder veraltet Wallis, lateinisch Cambria)
The Beehive Design Collective is a volunteer-driven non-profit arts organization that uses graphical media as educational tools to communicate stories of resistance to corporate globalization. https://en.wikipedia.org/wiki/Beehive_Design_Collective
Boden scheint unerschöpflich. Er ist einfach da. Unter unseren Füßen. Unter den Feldern, dem Gras und den Bäumen. Wir leben von und auf dem Boden, aber wir schenken ihm kaum Beachtung. Wir nutzen die Böden der Welt, als wären sie unerschöpflich. Doch sie sind in menschlichen Zeiträumen nicht erneuerbar. Zum internationalen Jahr des Bodens 2015 präsentiert der Bodenatlas Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen in Deutschland, Europa und weltweit. In bewährter Tradition bietet der Bodenatlas in zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben.
Zitat: "Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource, die immer knapper wird. Daher ist eine nachhaltige Sicherung der Produktionsfunktionen, insbesondere durch emissionsarme Produktionsprozesse und eine möglichst hohe Rohstoffeffizienz notwendig."
Zitat: "Nach dem Öl interessieren sich Leitwölfe des Raubtierkapitalsimus’ nun verstärkt für das Ackerland des afrikanischen Kontinents. Und sie zahlen gut. So verpachtet die äthiopische Regierung großzügig Ackerfläche, mit tragischen Konsequenzen für Umwelt und Bevölkerung. Der Film offenbart die Spuren von Raffgier und Zerstörung, von der wir „Zivilisierten“ profitieren. (he)"
Eine Publikation, die mich nachhaltig politisiert hat, ist vom BUND und wurde 1988 veröffentlicht: "Wie Weltbankmacht die Welt krank macht. Umweltzerstörungen durch Weltbankprojekte."
choices.de: "Nach dem Öl interessieren sich Leitwölfe des Raubtierkapitalsimus’ nun verstärkt für das Ackerland des afrikanischen Kontinents. Und sie zahlen gut. So verpachtet die äthiopische Regierung großzügig Ackerfläche, mit tragischen Konsequenzen für Umwelt und Bevölkerung. Der Film offenbart die Spuren von Raffgier und Zerstörung, von der wir „Zivilisierten“ profitieren." https://www.choices.de/film/das-gruene-gold/kurzinfo
It is instructive to observe that the World Bank was once involved in the Belo Monte project while advocating the respect of the UN specialized agency, the International Labour Organisation (ILO) Convention 169. http://raoni.com/belo-monte-banks.php
Sina Trinkwalder, Jahrgang 1978, Mutter eines Sohnes und Unternehmerin. Zusammen mit ihrem Mann leitete sie 11 Jahre eine Werbeagentur. Und das wäre auch die nächsten Jahrzehnte weitergegangen, hätte es bei ihr nicht „Klick“ gemacht.
„Wir können die Welt nicht verändern, aber jeden Tag ein bisschen besser machen.“ Deshalb manomama. Ihre Geschichte: „Wunder muss man selber machen.“
Severn „Killthgula Gaayaa“ (Haida, dt.: „Gute Rednerin“) Cullis-Suzuki, (* 30. November 1979 in Vancouver, British Columbia) ist eine kanadische Umweltaktivistin, Kulturbotschafterin, Referentin, Fernsehmoderatorin und Autorin. Außerdem ist sie Aufsichtsratsmitglied der Haida Gwaii Higher Education Society und der David Suzuki Foundation sowie Initiatorin zahlreicher zivilgesellschaftlicher Projekte.
Bekannt wurde sie mit zwölf Jahren als das Mädchen, das die Welt zum Schweigen brachte mit einer 6-minütigen Rede zur ersten Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro.
In ihren Vorträgen, Büchern und Kampagnen thematisiert sie die Endlichkeit der Ressourcen auf der Erde und die ungehemmte Ausbeutung des Planeten zu Lasten jetziger und zukünftiger Generationen. Sie betont die Bedeutung kultureller Werte und Erfahrungen für die Erarbeitung konkreter Lösungen. Sie fordert den Dialog über gesellschaftliche Grundwerte und politische Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung.
„People 4 Soil“ ist ein freies und offenes Netz von europäischen
NGOs, Forschungsinstituten, Bauernverbänden und Umweltschutzgruppen. https://www.people4soil.eu/de
Derzeit läuft die europäische Bürgerinitiative „People 4 Soil“. Sie verlangt ein Bodenschutzgesetz auf EU-Ebene. Macht so etwas Sinn? Die Petition macht nicht nur Sinn, sondern ist zwingend notwendig und sie wird ihre Wirkung nicht verfehlen. Boden ist keine nationale Angelegenheit. Allein in Deutschland importieren wir Lebensmittel und Rohstoffe für die Ernährung in einer Flächendimension bis zu 60 Millionen Hektar.
Was ist daran schlimm? Ein konkretes Beispiel sind die Importe von Futtermitteln aus Südamerika. Dafür werden große Flächen benötigt mit zum Teil erheblichen Eingriffen in die Natur. Auch die unsägliche Entwicklung des Landgrabbings muss erwähnt werden. Diese friedensgefährdenden Entwicklungen kann man nicht allein durch Verändern des Konsumverhaltens lösen. Hier braucht es gesetzliche Rahmenbedingungen, die einen ökologisch sinnvollen Umgang mit den Böden fördern.
"Trump ist ziemlich weit weg und auch mit Flüchtlingen kommen viele Menschen, die sich ereifern, gar nicht in Berührung. Gerade deshalb kann man dazu eine starke Meinung entwickeln, die aber keine Konsequenzen hat. Umweltfragen hingegen haben auch viel mit dem eigenen Verhalten zu tun. Man muss sich selbst hinterfragen und dann auch etwas ändern – welche Verkehrsmittel man nimmt und welche Produkte man kauft beispielsweise. Ein Großteil der Menschen spürt, dass sich etwas ändern muss im Klima- und Naturschutz. Doch vom Wissen zum Handeln zu kommen, ist oft schwierig."
Wieviel Erde braucht der Mensch? (russisch Много ли человеку земли нужно?, deutsche Transkription Mnogo li tscheloweku semli nuschno?) ist eine Erzählung von Lew Nikolajewitsch Tolstoi. Ihre Erstveröffentlichung erfolgte 1885. https://de.wikipedia.org/wiki/Wieviel_Erde_braucht_der_Mensch%3F
Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.
Energie: Wer sind die Akteure, die wirklich etwas für die Energiewende bewegen? Woher kommt die neue Energie? Nach dem Thema Ernährung nun unsere “Top 5” der lokalen Lösungen für die Energie von morgen! http://www.tomorrow-derfilm.de/blog/die-energie-von-morgen.html
Im Jahr 2015 sind weltweit mindestens 185 Umweltschützer ermordet worden. Das geht aus einem von der britischen Organisation Global Witness veröffentlichten Bericht hervor. Damit habe die Zahl der Opfer sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und den bisher höchsten Stand seit Beginn der Datensammlung im Jahr 2002 erreicht.
Julia Butterfly Hill is an activist, a writer and a poet. She brought international attention to the plight of the world's last remaining ancient forests when she climbed 180 feet into the branches of a 1000- year-old redwood tree and refused to come down. She is the author of the national best seller The Legacy of Luna and the co-author of One Makes The Difference. Julia founded the non-profit organization, Circle of Life to promote the sustainability, restoration and preservation of life. http://www.globalonenessproject.org/people/julia-butterfly-hill
In Deutschland wurden in den letzten Jahren zahlreiche Ratgeberbücher mit Chinabezug veröffentlicht, einige davon versuchen, altchinesische Weisheiten für das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert zu deuten. Der vorliegende Artikel untersucht beispielhaft drei dieser Bücher, die sich mit dem Konfuzianismus, dem Daoismus und der Kriegskunst aus dem alten China befassen.
Lothar Seiwert: Lass los und du bist Meister deiner Zeit. Mit Konfuzius entschleunigen und Lebensqualität gewinnen.
Ansgar Gerstner: Das Tao im Management. Fernöstliche Weisheiten für das Geschäftsleben.
Werner Schwanfelder: Sun Tzu für Manager. Die 13 ewigen Gebote der Strategie.
Wie legen die Autoren die frühen Konzepte in ihren Büchern neu auf und welche konkreten Elemente der althergebrachten Weisheiten werden übernommen? Wie gut funktioniert der Wissenstransfer vom alten China in die heutige Zeit? Nach der inhaltlichen und sprachlichen Untersuchung werden die Ergebnisse vor dem Hintergrund der in Deutschland verbreiteten Chinabilder analysiert.
Konfuzius (孔夫子 Kǒng Fūzǐ): Gespräche (論語 / 论语 lùn yǔ)
Die Analekten des Konfuzius (chinesisch 論語 / 论语, Pinyin lùn yǔ oder lún yǔ ‚Diskussion über die Worte‘), die Lehrgespräche des Konfuzius, ist einer der dreizehn Klassiker der kanonischen konfuzianischen chinesischen Literatur. http://www.zeno.org/Lesesaal/N/9781494253196 (deutsch) http://ctext.org/analects (中文, english)
Lange galt er in Deutschland als ausgestorben. Jetzt taucht er in einzelnen Regionen wieder auf: der Wolf. Auch in der Nähe von Großstädten wie Hamburg oder Berlin ist er schon gesichtet worden. Sind die Tiere gefährlich für uns?