Montag, 15. Oktober 2012

Konsum-Terror: Von der Verführung bis zum Ausstieg

Am Beispiel eines Smartphones möchte ich einmal die Schritte von der Verführung bis zum Ausstieg aus dem Konsum-Terror skizzieren.
1. Suchende. Menschen auf der Suche nach Orientierung, Halt, Stärke und Sinn in ihrem Leben.

2. Die Verführung. Die Rolle von Musik und Internet als Einstiegsdroge.
hier: Werbung für ein Smartphone, die vieles verspricht, wonach Menschen suchen: iphone werbung 2012 und vielleicht auch https://utopia.de/0/ratgeber/zehn-gruene-iphone-apps-die-sie-einfach-haben-muessen-smartphone-alltagshelfer (Ursprünglicher Titel: Zehn grüne iphone apps die sie einfach haben MÜSSEN)

3. Die Gemeinschaft. Gemeinsame Aktivitäten und gemeinsame Identifikation.
hier: Wenn immer mehr Menschen in meiner Umgebung ein Smartphone haben.

4. Die Anstiftung. Das Weltbild der Gemeinschaft.
hier: „Du brauchst ein Smartphone, um dazu zu gehören.“

5. Die Tat. Wenn für die Verbreitung des Weltbildes Gewalt ausgeübt wird.
hier: arte-Dokumentation „Der blutige Zusammenhang zwischen Handys und dem Bürgerkrieg im Kongo“ http://www.arte.tv/de/3682344.html

6. Der Ausstieg. Über den Weg, sich von erworbenen und inzwischen eingefahrenen Denkmustern zu lösen.
hier: Wenn ich auf ein Smartphone verzichten will, muss ich bereit sein, den gesellschaftlichen Druck auszuhalten.


Für alle, die Nutznießer eines Smartphones sein wollen, wird auf dieser Plattform auch die Variante, des „strategischen“ Einkaufs propagiert: https://utopia.de/0/ratgeber/einkaufsratgeber/darauf-sollten-sie-achten-einkaufsratgeber-fuer-handy-smartphone-und-co-iphone

Bloß: Kann ein solcher „strategischer“ Einkauf tatsächlich dazu beitragen, die Gewalt, die bei der Herstellung ausgeübt wird, eines Tages zu beenden? Und wieder einmal die Frage, welcher Konsum überhaupt global vertretbar ist. Solange ich eine „dritte Welt“ brauche, um meinen Lebensstil hier zu erhalten, übe ich wahrscheinlich immer indirekt Gewalt aus.

P.S. Eine Ausstellung des Bundesverfassungsschutzes hat mich zu diesem Beitrag inspiriert: http://www.verfassungsschutz.de/de/ausstellungen/ausstellung_die_braune_falle/

Kommentare (8) 

Samstag, 6. Oktober 2012

Viktor Frankl - ...und trotzdem Ja zum Leben sagen

„... trotzdem Ja zum Leben sagen“ war die zentrale Botschaft des bedeutenden Wiener Psychiaters Viktor Frankl. „BR-Alpha-Österreich“ zeigt 2001 ein Portrait des 1997 verstorbenen Begründers der Logotherapie.

Sonntag, 29. Juli 2012

Kriegsenkel

Stand: Juni 2020


Bücher


Sabine Bode (Jahrgang 1947)
Kriegsenkel
Die Erben der vergessenen Generation

Ustorf, Anne-Ev (Jahrgang 1974)
Wir Kinder der Kriegskinder
Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs

Udo Baer
Wie Traumata in die nächste Generation wirken
Untersuchungen, Erfahrungen, therapeutische Hilfen

Christa Schmidt
Das entsetzliche Erbe (Auszug)
Träume als Schlüssel zu Familiengeheimnissen 


Reportage / Lebenswege 

Karin Kaper (Mai 2011)
Aber das Leben geht weiter
Kinodokumentarfilm: "Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung. Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt." 

Christine Holch (Oktober 2012)
Was machte Großvater in der Nazizeit?
Eine Anleitung zur Recherche zur eigenen Familie in der NS-Zeit - ein Dossier.
Finde Haika!
Wo ist Opas ukrainische Zwangsarbeiterin - und warum hatte Opa überhaupt eine? Eine Enkelin macht sich auf die fast aussichtslose Suche nach der Verschollenen und erfährt dabei Neues über den Großvater während der Nazizeit

SWR2 Tandem | Hörer live (Oktober 2012)
Kriegsenkel
Welche Erfahrung haben Sie als Kind von Flüchtlingskindern gemacht?
Wenn die Erinnerung verblasst
Jugendarbeit in Vertriebenenverbänden

Menschen hautnah - WDR Fernsehen (Mai 2013)
Kriegskinder
Wie die Angst in uns weiterlebt


Seminar

Die Erbinnen der vergessenen Generation: Was vom Krieg übrig blieb
Ein Seminar für die Töchter der Kriegskinder
http://www.sabine-bode-koeln.de/seminare/


Forum



Verein

Mittwoch, 6. Juni 2012

Rainer Maria Rilke über die Geduld

Man muß den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen – und
dann gebären ....


Dienstag, 5. Juni 2012

Sophie Scholl

* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München

Sophia Magdalena Scholl war eine deutsche Widerstandskämpferin gegen die Diktatur des Nationalsozialismus. Sie wurde aufgrund ihres Engagements in der Widerstandsgruppe Weiße Rose hingerichtet.

Weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Scholl

Fotos bei Facebook.
Texte: http://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/scholl.htm
Der Film: http://www.sophiescholl-derfilm.de/, youtube: Teil 1, Teil 2

Montag, 21. Mai 2012

Jugendstil pur! Josef Maria Auchentaller

"Wintermärchen"
Zeichnung für "Ver Sacrum"
Jg.IV,Nr.1, S.4 - 1901 (Februar)

Josef Maria Auchentaller (1865 - 1949)
Ein Künstler der Wiener Secession

Eine Ausstellung im Leopold Museum Wien

Donnerstag, 10. Mai 2012

Blogger Widgets

Ich hätte so gerne eine Sitemap für diesen Blog ...
Das Blog Archiv (siehe rechte Spalte) ist mir zu unübersichtlich.
Der RSS Feed zeigt nur die neuesten Einträge.

Ich habe ein paar Erläuterungen gefunden:
Es hat aber trotzdem noch nicht geklappt... Jaja, gut Ding will Weile haben.

Dienstag, 24. April 2012

Financial IQ

Notes of a Seminar with the title "Financial IQ":

Event + response = outcome

Question: What would you do with the jackpot of your life?

Question: What are the values in your life?

Question: What are the biggest needs?

Question: Which messages do you connect with money?

Mittwoch, 4. April 2012